Wenn die meisten Menschen das Wort "Hanf" hören, denken sie in erster Linie an Drogen, speziell an Marihuana und den damit verbundenen Rauschzustand.
Was jedoch nur wenige wissen: Hanf hat in der Schmerztherapie schon lange einen festen Platz!
Insbesondere Cannabidiol (CBD), ein nicht-psychoaktiver Wirkstoff der Hanfpflanze, spielt dabei eine wichtige Rolle.
Im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC), das den bekannten Rauschzustand verursacht, wirkt CBD nicht berauschend und ist vollkommen legal (Quelle: Weltgesundheitsorganisation WHO).
Der Grund für die einzigartige Wirkung liegt im menschlichen Endocannabinoid-System.
Dieses System besteht aus zwei Hauptrezeptoren: CB1 und CB2. CB1-Rezeptoren befinden sich vor allem im Gehirn und beeinflussen Funktionen wie Stimmung, Denken und Appetit. Die CB2-Rezeptoren sind jedoch im Immunsystem lokalisiert und spielen eine Schlüsselrolle bei der Regulation von Entzündungen und Schmerzen.
Der menschliche Körper produziert selbst sogenannte Endocannabinoide, die an diese Rezeptoren andocken. CBD verstärkt die Wirkung dieser körpereigenen Cannabinoide und hilft so, Entzündungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern.